05.09.2026
Wasser mit Geschmack: Warum vier Zutaten reichen
Die meisten Getränke entstehen, indem man Dinge hinzufügt. Süße, Farbe, Säure, Haltbarkeit. Wir haben es andersherum versucht: so wenig wie möglich, und trotzdem etwas, das man gerne trinkt.
Die Lücke im Kühlregal
Auf der einen Seite steht Wasser. Gut, aber auf Dauer langweilig. Auf der anderen Seite stehen Softdrinks – entweder voller Zucker oder voller Süßstoffe. Dazwischen war lange nicht viel.
Genau diese Lücke war der Anlass für C°LD. Nicht als Diätgetränk und nicht als Verzicht, sondern als das, was man trinkt, wenn Wasser zu wenig und Limonade zu viel ist.
Vier Zutaten
- Österreichisches Wasser. Die Basis – und mengenmäßig fast alles.
- Natürliche Aromen. Der Geschmack, ohne Süße.
- Fruchtkonzentrat. Für Tiefe und Charakter.
- Kohlensäure. Fein perlend, nicht aggressiv.
Mehr steht nicht auf der Dose, weil mehr nicht drin ist.
Warum das schwieriger war als gedacht
Ohne Zucker und ohne Süßstoffe fehlt einem Getränk der Körper. Süße überdeckt normalerweise alles – Bitterkeit, Schärfe im Abgang, kleine Ungenauigkeiten im Aroma. Fällt sie weg, fällt jeder Fehler auf.
In der Entwicklung hieß das: neun Monate im Labor und ständiges Nachjustieren. Mal war die Kohlensäure zu grob, mal setzte sich das Aroma am Boden ab, mal war der Geschmack im ersten Schluck da und im letzten weg. Es gibt einen Grund, warum diesen Weg nicht viele gehen.
Fünf Sorten, ein Prinzip
Lime ist trocken und spritzig. Pfirsich rund, ohne ins Süße zu kippen. Grapefruit herb. Himbeere fruchtig mit leichter Kante. Schwarze Johannisbeere dunkel und überraschend frisch. Jede Sorte hat 0 Zucker, 0 Kalorien und 0 Zusätze – der Unterschied liegt allein im Aroma.
Alle fünf gibt es deutschlandweit bei Kaufland und im Shop. Wer sich nicht entscheiden kann, nimmt das Probierpaket mit allen Sorten.
